Neuerwerbung Dezember 2024
CARL THEODOR THIEMANN
(10. November 1881 Karlsbad – 3. Dezember 1966 Deutenhofen/Dachau)
„Alte Gasse“ (1920)
Holzschnitt, Handdruck17,9 x 12,9 cm
Entstanden für den Kalender „Kunst und Leben“ 1921
Werkverzeichnisse: Merx 303 SW, Th-St. H 38
Autor: Wolfgang Barina
Hans Frank: Pfauenhennen
HANS FRANK
(Wien 13.5.1884 – Salzburg 19.12.1948)
„Pfauenhennen“ (1913)
Farbholzschnitt, 24,5 cm x 24,5 cm
Werkverzeichnis Jesina Nr. 64
Neuerwerbung August 2024
Weitere Arbeiten von Hans Frank in der Sammlung Barina:
https://www.wolfgang-barina.de/kunst/sammlung/kuenstler_af.html#Frank_Hans
Carl Thiemann: Teerosen
Neuerwerbung November 2024
CARL THEODOR THIEMANN
(10. November 1881 Karlsbad – 3. Dezember 1966 Deutenhofen/Dachau)
„Teerosen“ (vermutlich 1941/1942)
Farbholzschnitt, Probedruck, 31 x 24 cm
Werkverzeichnisse: Merx 435 F, Th.-St. FH 221
Martha Cunz: Blick auf St. Gallen
Neuerwerbung November 2024
MARTHA CUNZ
(St. Gallen 24. Februar 1876 – 15. Mai 1961)
„Blick auf St. Gallen“ (1906)
Farbholzschnitt, 16,8 x 23,8 cm
erschienen in: Zeitschrift für Bildende Kunst 1906
Martha Cunz in der Sammlung Barina
Sylvan G. Boxsius: Winter
Neuerwerbung November 2024
SYLVAN G. BOXSIUS
(1878 – Tenbury Wells 1941)
„Winter“
Farbholzschnitt oder Farblinolschnitt, ca. 35,5 x 27,5 cm
Sylvan G. Boxsius in der Sammlung Barina
Norbertine Bresslern-Roth: Überfall
Neuerwerbung November 2024
NORBERTINE BRESSLERN-ROTH
(Graz 1891-1978)
Überfall (1922?)
Farblinolschnitt, Handdruck, 21,8 x 22 cm
Norbertine Bresslern-Roth in der Sammlung Barina
Fernbahntunnel Frankfurt
15. November 2024
Gedanken zu einer versäumten Veranstaltung „Der Fernbahntunnel in der Kritik“ (Evangelische Akademie auf dem Römerberg, 14.11.2024):
So einen Tunnel brauchen wir hier nicht, er ist in vielerlei Hinsicht ein falsches Signal.
Um es mal so zu sagen: Die sprichwörtlichen „Grenzen des Wachstums“ sind für mich keine Grenze, sondern eine Tor, das sich weit öffnet. Man könnte sogar den Kassandrarufern „Deindustrialisierung“ einen Weg aufzeigen in Richtung Weltmarkführerschaft in ressourcenschonender Optimierung von Bestehendem und wohlstandserhaltendem Rückbau von Beton, wenn sie ihn denn sehen und gehen wollten. Warum kann es kein Ziel sein, z.B. eine Verbindung nach München 10 Minuten langsamer zu machen, um damit soziale, ökologische und wer weiß was noch für andere Ziele zu erreichen (Entschleunigung, das Leben lebenswert machen…???). Die Vorstellung, dass hier Milliarden in ein Loch versenkt werden, weil man hofft, dass mit um lächerliche 2 Minuten verkürzten Fahrzeiten Leute von der Autobahn gelockt werden können und für solche hirnlosen Konzepte Politiker Meriten und Vorstände Boni einstreichen möchten, macht mich fassungslos. Warum keine Boni für die Durchsetzung eines Tempolimits auf Autobahnen, für die Sicherung des 29(!)-Euro-Tickets?
Leider ist die aktuelle politische Lage im Lande wenig geeignet, Hoffnung aufkommen zu lassen, dass das anders laufen wird. Die einzigen, die wenigstens zaghaft in diese Richtung denken und etwas versuchen, sind die Grünen. Derzeit die Prügelknaben der Nation und Überbringer der schlechten Nachricht, dass es so nicht weiter geht, was aber bekanntermaßen keiner hören will. Die Botschaft allein wird mit einem erwartbar hohen Abschlag auf das Wahlergebnis bestraft. Für den Frankfurter Tunnel ist also nichts Gutes zu erwarten, da die klassischen Betonbauerparteien SPD, FDP, CDU samt angegliederter Gewerkschafts- und Unternehmerverbände offenbar bereits geschlossen dahinter stehen. Wenigstens bleibt die Hoffnung, dass durch die üblichen Vorlaufzeiten für Planungen und Entscheidungen der Baulärm nicht gleich morgen losbricht.
Allerdings dürfte eine andere örtliche Baustelle oder damit zusammenhängende Entscheidungen und Konflikte bereits kurzfristig für Aufregung sorgen: die Verlängerung oder nicht der U-Bahn-Linie 4 durch Grüneburgpark, Palmengarten und/oder Unicampus. Da müssten Tunnel her, Beton hin und Bäume weg. Wie hält man’s dann da? Nächster Aufreger, Einschläge aber etwas näher als beim Fernbahntunnel.
Gefühlsecht
Lyon, 11.11.2025
Der Franzose ist schon ein echter Genießer. Sogar das Klopapier im Hotel ist hauchdünn, wahrlich „gefühlsecht“ in der Anwendung.